Page 14

Wesermarsch_81_01

1. Älter werden – aktiv bleiben 12 Immer mit dem Wind im Rücken! Für den reiferen Menschen, der öfter Zeit hat, hebt das Elektro-Fahrrad die Lebensfreude und die Fitness. Ursprünglich als orthopädische Hilfe gedacht, hat sich das Elektro-Fahrrad zu einem Artikel gewandelt, das in einer breiten Anwendung zu einem tollen Freizeiterlebnis wird. Junge Menschen düsen die Berge hinauf, um „downhill“ ihren Spaß zu haben, Stadtmenschen verbinden Beruf und Freizeit, weil sie schnell und entspannt unterwegs sind, und speziell die reiferen Menschen haben das Pedelec entdeckt, weil es die Überwindung, eine längere Strecke zu fahren, ganz klein gemacht hat. Es ist keine Frage mehr, ob „man es nötig hat“. Und das Schöne ist (die wenigsten wissen es): Diese Fahrräder laufen so leicht wie normale Fahrräder, wenn man die Elektro-Unterstützung nicht in Anspruch nimmt. In der täglichen Praxis bedeutet das, dass man sich gezielt fit halten kann, wenn man ohne Hilfe fährt und die Unterstützung nur so weit dazu schaltet, wie man sie benötigt. So kommt man, egal woher der Wind weht, immer ohne Frust und Quälerei ans Ziel und hält sich dabei spielerisch fit. Der Mut, wieder weitere Strecken zu fahren, wird größer. Unterstützt auch durch immer höhere Akku-Reichweiten. Es wird viel darüber diskutiert, welche Antriebsart die Bessere ist: Vorder- oder Mittenantrieb. Hier gibt es nur eine Antwort: Jede Variante hat ihre Vorzüge und eine ausführliche Probefahrt sollte entscheiden. Viele Frauen fühlen sich mit Vorderantrieb wohler, da das Fahrrad stabiler läuft. Dagegen entscheiden sich viele Männer für den Mittelmotorantrieb, da dieser in vielen Testberichten als die technisch bessere Lösung beschrieben wird. Hier sollte das Fahrerlebnis entscheiden. Vor der Kaufentscheidung sollte man sich im Fachhandel gut beraten lassen und vor allen Dingen ausführlich Probe fahren!


Wesermarsch_81_01
To see the actual publication please follow the link above